Rainer Held – Dirigent 

«Je mehr Erfahrungen ich als Musiker sammelte – in verschiedenen Kulturen, mit verschiedenen Klangkörpern – umso mehr wurde mir bewusst, dass das wahre Musizieren nicht nur darin liegt, wie perfekt und hochstehend das Resultat ist, wie prominent das Orchester, der Chor, der Saal ist. Mir ist die Interaktion, das Zusammenwirken mit Menschen wichtig. Die Fähigkeit, Ideen anzunehmen, umzusetzen und zusammen zu einem klingenden, authentischen Instrument zu werden – das erlebe ich im Val Surses. Das ist gut und tut gut – für alle. Das Val Surses ist ein wunderbares Tal der singenden Menschen.»

Rainer Held ist ein Schweizer Chor- und Orchesterdirigent der sich intensiv um die Verbreitung und die Erhaltung des klingenden Schweizer Kulturgutes und – erbes verdient macht (Weltersteinspielungen/ Uraufführungen mit Werken von Gion Antoni Derungs, Othmar Schoeck, Caspar Diethelm, Heinrich Sutermeister, Carl Rütti, Ernst Widmer, Adolf Brunner, Alexander Brincken, Markus Fricker etc.).

Geboren (*1964) und aufgewachsen in Landquart. Bürger von Zizers/ GR. Wohnhaft in Udligenswil. Zweitwohnsitz im Prättigau.

Nach der Primarlehrerausbildung in Schiers, studierte er in Zürich und Luzern und bildete sich später in diversen Meisterkursen und Auslandsaufenthalten weiter. Masterabschlüsse in Dirigieren, Solo-Gesang und Schulmusik. Studienaufenthalte und Meisterkurse in Österreich, Russland und Japan.

Rainer Held dirigiert seit seiner Jugend (ab 1981) Laienchöre, aber auch professionelle Chöre in Deutschland, Polen, Japan, Südkorea, Belarus, Russland, Venezuela. Seit 2015 dirigiert er den rätoromanischen Männerchor ‘Chor viril Surses’ und ab November 2025 den ältesten Männerkirchenchor der Schweiz, den ‘Chor viril baselgia Savognin’.

Auf nationaler und internationaler Ebene war Rainer Held langjähriger Luzerner Kantonaldirigent, Präsident der Musikkommission der Schweizerischen Chorvereinigung SCV und Mitglied der Musikkommission der „ECA – European Choral Association“. Mitglied der künstlerischen Programmkommission der Europa Cantat Festivals 2012 in Turin und 2015 in Pécs.

Von 2003 – 2010 dirigierte Rainer Held als ‚Erster ständiger Gastdirigent’ des Radio-Sinfonie-Orchester Minsk. Langjähriger Gastdirigent des Kammerorchesters der Philharmonie Novosibirsk.
Wiederholte Zusammenarbeiten mit Orchestern wie Royal Philharmonic Orchestra London, Royal Scottish National Orchestra Glasgow, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Luzerner Sinfonieorchester, Südwestdeutsche Philharmonie, Orquesta Sinfonica Asuncion, Neojiba Orchestra Salvador de Bahia und viele andere mehr.

Wiederholte Zusammenarbeiten mit Orchestern wie Royal Philharmonic Orchestra London, Royal Scottish National Orchestra Glasgow, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Luzerner Sinfonieorchester, Südwestdeutsche Philharmonie, Orquesta Sinfonica Asuncion, Neojiba Orchestra Salvador de Bahia und viele andere mehr.

Gleiches mit Chören wie dem Deutschen Kammerchor, Eurochor, den Akademischen Rundfunkchor Minsk, Collegium Cantorum der Philharmonie Tschenstochau, Chöre und Ensembles an Musikhochschulen in Venezuela, Japan, Belarus, Russland und Südkorea.

CD-Einspielungen für Guild, Toccata Classics, Rondeau.

Autor bei Klett/ Comenius für das weitverbreitete Musiklehrmittel für die Volksschule ‘Kreschendo’.

Rainer Held leitete seit der Gründung (2003) bis zu seiner Frühpensionierung (2025) die Abteilung Musik der Pädagogischen Hochschule Luzern. Davor war er von 1990-2007 am Lehrerinnen- und Lehrerseminar Hitzkirch als Fachleiter und Musikpädagoge tätig. Von 1998-2007 initiierte und leitete er zusätzlich die Kurse für Chorleitung an der Akademie für Schul- und Kirchenmusik Luzern (später Musikhochschule Luzern).

Zahlreiche Engagements als Juror und Coach im In- und Ausland runden das Bild eines vielseitigen Musikers ab.

Einige der nächsten Projekte:
– Mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen (Solo-Konzerte von Caspar Diethelm),
– dem Royal Scottish National Orchestra in Glasgow (2. Sinfonie von Alexander Brincken),
– Coach für Chöre am ‘Voice of Spirit Festival’ in Graz. https://www.voicesofspirit.at/artists-ch%C3%B6re
– Einladung als Juror zum 18. China International Chorus Festival CICF in Peking

Rainer Held
Sonnmatt 18b
6044 Udligenswil

Mobil +41 79 688 20 11
rainerheld@sunrise.ch
www.rainerheld.ch

Gianign Arpagaus – Vicedirigent

Rumantsch
Gianign Arpagaus è naschia igl 1981 a Savognin. Gio durant igl taimp da scola fascinavan musica e cant ed uscheia è el gio scu scolar davanto commember dalla musica instrumentala Savognin. Igl 2001 e 2002 ò Gianign absolvia igls curs da dirigent dall’Uniun cantunala da musica sot l’instrucziun da Domenic Janett. Divers onns ò el luvro a Lucerna. Durant chel taimp è Gianign sto commember digl «Chor digls Emigrants» a Zug ed an madem mument antro an igl «Chor viril Surses». Cun sies amei Aaron Tschalèr ò el fatg las ampremas experientschas scu dirigent. I suondan curs da dirigent sot Luzius Hassler e Heinz Girschweiler. Igl 2009 turna Gianign cun sia tamiglia puspe a Savognin. Igl madem onn fò igl chor viril baselgia la dumonda da surpiglier la batgetta digl chor. Gl’amprem era chegl per Gianign betg da pansar.

Siva dalla purscheida dad Alvin Muoth, da sustigner igl gioven dirigent scu mentor, sa decida Gianign per en onn da prova. Cun grond sustign da mentor e cantadours sa decida Gianign da surpiglier la direcziun.

Siva da lò ò igl chor cun sies dirigent galdia divers success a festas da cant, canto anavant fervent an baselgia e sa preschanto cun concerts. Igl oratori «La Veia Dalla Crousch», ena cumposiziun dad Alvin Muoth per chor viril, solista ed orgel, mano se igl 2017 an treis differentas baselgias ainten igl Grischung è sto igl punct culminont per Gianign Arpagaus anfignen ossa.

Deutsch
Gianign Arpagaus ist 1981 in Savognin geboren und aufgewachsen. Bereits in der Schulzeit von Musik und Gesang begeistert, wurde Gianign Mitglied der «Musica Instrumentala Savognin». Im Jahr 2001 und 2002 besuchte er die Dirigentenkurse vom Bündner Kantonalen Musikverband Während einigen Jahren war Luzern sein Lebens- und Arbeitsmittelpunkt. In dieser Zeit trat Gianign dem «Chor digls Emigrants» in Zug und dem «Chor Viril Surses» bei. Als musikalischer «Götti» stand ihm damals sein guter Freund Aaron Tschalèr zur Seite. Mit Ihm wurden die ersten Erfahrungen in Chorleitung gemacht. Gianign besuchte die kantonalen Chorleiterkurse unter der Leitung von Luzius Hassler und Heinz Girschweiler. 2009 zog er mit seiner Familie in sein Heimatdorf zurück. Im gleichen Jahr stellte ihm der Chor viril baselgia Savognin die Anfrage den Chor als Dirigent zu leiten. Nach dem Angebot von Alvin Muoth, Gianign und den Chor als Mentor zu begleiten, einigte man sich auf ein Probejahr.

Dank grosser Unterstützung aller Sänger entschloss sich Gianign dann die Leitung des Chores zu übernehmen. Seitdem dunt der Chor Erfolge bei Sängerfesten feiern, weiterhin die Gottesdienste verschönern und sich an Konzerten präsentieren. Das Oratorium «La Veia Dalla Crousch», welches von Alvin Muoth für Männerchor, Solistin und Orgel komponiert wurde und 2017 an 3 Orten in Graubünden zur Aufführung gelangte, war der Höhepunkt der bisherigen Dirigentenlaufbann.

Gianign Arpagaus
Veia Purmaglera 3
7460 Savognin

Mobil +41 79 317 88 73